Der Wasserverband Nordschaumburg –
von den Anfängen bis heute

2005

Der Wasserbeschaffungsverband Nordschaumburg wurde im Jahr 2002 umbenannt in den  Wasserverband Nordschaumburg. Zusammen mit einer entsprechenden Satzungsänderung wurde damit die Übernahme des Geschäftsfeldes Abwasserbeseitigung vorbereitet. So fiel zum 1. Januar 2005 die Abwasserentsorgung der Gemeinde Auetal in den Aufgabenbereich des Wasserverbandes.

1968 – 1975

Aus wirtschaftlichen Erwägungen wurde 1968 dem WBV „Allern“ die Verwaltung des WBV „Steinhuder Meer“ übertragen. Im Jahre 1975 schlossen sich die Verbände vollständig zum Wasserbeschaffungsverband Nordschaumburg statt.

1953 – 1954

Wasserstollen HabrihausenNach Gründung der Verbände wurde zügig mit dem Ausbau der Wasserversorgung begonnen. Bereits 1953 konnte der WBV „Allern“ den Wasserstollen Habrihausen fertigstellen. Der WBV „Steinhuder Meer“ begann schon im Gründungsjahr mit dem Bau des Wasserwerks Hagenburg, das inzwischen durch das Wasserwerk Hohenholz ersetzt wurde.
Neben der Wassergewinnung wurde natürlich auch die Wasserverteilung vorangetrieben. Im Jahr 1954 wurden vom WBV „Allern“ bereits zehn Gemeinden mit Trink- und Brauchwasser versorgt.

ab 1945

Frau am BrunnenIn den Jahren nach 1945 stieg die Bevölkerungszahl stark an, die Landwirtschaft wurde intensiviert und die Industrie wuchs. All das machte die ausreichende Versorgung mit Trinkwasser im Nordteil des Kreises Grafschaft Schaumburg und im Kreis Schaumburg-Lippe immer schwieriger. Deshalb begannen die Gemeinden gemeinsam mit der Wasserwirtschaftsverwaltung Niedersachsen die Versorgung der Bevölkerung mit einwandfreiem Trinkwasser zu planen.